Münzen aus der Weimarer Republik

Die Weimarer Republik, die erste Demokratie Deutschlands, musste viele Krisen miterleben und dies spiegelt sich nicht zuletzt auch in den Münzausgaben der Zeit wieder. So stellte natürlich vor allem die Inflation, die Ende 1923 ihren Höhepunkt in der Hyperinflation gefunden hat, einen entscheidenden Einschnitt in die Geschichte des Geldwesens in der Weimarer Republik dar.

Umlaufmünzen: Inflation, Rentenmark und Reichsmark

Während der galoppierenden Inflation 1923 waren Münzen natürlich gänzlich ungeeignet, dadurch lässt es sich auch erklären, dass das höchste Münznominale "nur" 500 Mark betrug (während zum Ende der Inflation Banknoten mit Werten von mehreren Millionen Mark im Umlauf waren).

Die vorübergehende Einführung der Rentenmark trug danach im entscheidenden Maße dazu bei, dass die Bevölkerung wieder Vertrauen in die eigene Währung fasste. Dieser Weg wurde danach mit der goldgedeckten Reichsmark fortgesetzt. Eine Übersicht der Umlaufmünzen der Weimarer Republik finden Sie selbstverständlich auf unserer Seite.

Gedenkmünzen zu 3 und 5 Reichsmark

1925 erschienen die ersten Gedenkprägungen der Weimarer Republik. Die beiden Münznominale - 3 Reichsmark Gedenkmünzen und 5 Reichsmark Gedenkmünzen - wurden aus Silber geprägt. Da viele Gedenkmünzen in, für heutige Verhältnisse, geringen Auflagen ausgegeben wurden, und inzwischen viele Münzen nur noch in minderwertigen Erhaltungsgraden vorhanden oder ganz verloren gegangen sind, müssen heutzutage für viele Gedenkmünzen hohe Preise gezahlt werden. Dies gilt vor allem für die seltenen 5 RM Gedenkmünzen.

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