Königreich Preußen Kaiserreich Münzen

Im Jahr 1871 gelang es Otto von Bismarck die süddeutschen Staaten für die Gründung eines deutschen Nationalstaates zu gewinnen. Wilhelm I. von Preußen wird im Namen der deutschen Fürsten zum Kaiser ausgerufen. Otto von Bismarck wird Reichskanzler.

Mit der Gründung Preußens tritt 1871 das Reichsmünzgesetz in Kraft. Die Mark wird Zahlungsmittel im gesamten Reichsgebiet. Die verschiedenen Währungseinheiten - Taler und Gulden - werden abgelöst. An ihre Stelle tritt die Goldmark, die in 100 Pfennige eingeteilt wird.

Als Goldmünze wird zunächst das 10 Markstück mit der Bezeichnung Krone eingeführt. Es folgten weitere Münzwerte. 5, 10 und 20 Mark wurden in Gold geprägt. Silbermünzen trugen den Wert 2, 3 und 5 Mark. Scheidemünzen, die anfangs aufgrund der Währungsumstellung Mangelware waren, wurden von 1 Pfennig bis 20 Pfennig und von 1/2 Mark bis 1 Mark geprägt. Das 1909 eingeführte 25 Pfennig Stück war wenig beliebt und konnte sich nicht durchsetzen. Es wurde nach 1912 nicht mehr geprägt.

Regent Titel Amtszeit
Wilhelm I.Kaiser und König1861 - 1888
Friedrich III.Kaiser und König1888
Wilhelm II.Kaiser und König1888 - 1918
  • Preußen
  • Hauptstadt: Berlin
  • Regierungsform: Monarchie
  • Stimmen im Bundesrat: 17
  • heute: