Großherzogtum Baden Kaiserreich Münzen

Das Großherzogtum Baden ist Anfang des 19. Jahrhunderts aus der Markgrafschaft Baden hervorgegangen. Die anfangs absolute Monarchie ging 1818 in eine konstitutionelle Monarchie auf. Seit 1871 gehörte das Großherzogtum Baden als Bundesstaat zum Deutschen Kaiserreich.

Während der Zugehörigkeit zum Kaiserreich wurde Baden von zwei Staatsoberhäuptern geführt. Unter Großherzog Friedrich I. erschienen bereits ab 1872 die ersten badischen Goldmünzen, die das Portrait des Monarchen mit seinem charakteristischen Vollbart zeigen. Alle Münzen wurden in der eigenen Prägestätte in Karlsruhe ("G") geprägt. Dies gilt auch für die verschiedenen Gedenkmünzen, die ab 1902 unter Friedrich I. ausgegeben worden. Themen waren das Regierungsjubiläum, die Goldene Hochzeit und der Tod von Friedrich I.

Unter seinem Sohn und Nachfolger Friedrich II. gab es hingegen keine weiteren Gedenkmünzen mehr. Jedoch wurden unter seiner Regentschaft Kursmünzen mit seinem Portrait in Silber (2, 3 und 5 Mark) und Gold (10 und 20 Mark) herausgegeben.

Regent Titel Amtszeit
Friedrich I.Großherzog von Baden1856-1907
Friedrich II.Großherzog von Baden1907-1918
  • Baden
  • Hauptstadt: Karlsruhe
  • Regierungsform: konstitutionelle Monarchie
  • Stimmen im Bundesrat: 3
  • heute: Baden-Württemberg