Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha Kaiserreich Münzen

Das Herzogtum trat 1834 dem Deutschen Zollverein, 1866 dem Norddeutschen Bund und 1871 dem Deutschen Reich bei. 1852 erhielt es ein Staatsgrundgesetz basierend auf der Verfassung der Frankfurter Nationalversammlung. Ab 1913 wurde es im Bundesrat in Berlin durch das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach vertreten. Geographisch liegt es heute in Thüringen und Bayern.

Die ersten Groschenprägungen erfolgten im 15. Jahrhundert in der Münzstätte Gotha. Die Kippermünzstätte Gotha prägte im 17. Jahrhundert die heute sehr seltenen Kippermünzen.

Herzog Ernst der Fromme errichtete Mitte des 17. Jahrhunderts in seiner Residenz in Gotha eine Münzstätte. Diese stellte aber nach nur 10 Jahren ihren Betrieb ein.

Regent Titel Amtszeit
AlfredHerzog1893 - 1900
Carl EduardHerzog1900 - 1918
Ernst II.Herzog1844 - 1893
  • Sachsen-Coburg und Gotha
  • Hauptstadt: Coburg, Gotha
  • Regierungsform: Monarchie
  • Stimmen im Bundesrat: 1
  • heute: Thüringen, Bayern